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In diesem Stück geht es um die Frage, ob jemand überhaupt in der Lage und im Recht ist, einen Anderen zu seinem "Glück" zu zwingen, oder ob nicht jeder für sich allein seines eigenen Glückes Schmied ist. Die drei mittellosen und herunter gekommenen Handwerksburschen, die von ihrer Veranlagung her nicht unterschiedlicher sein könnten, verkörpern drei menschliche Archetypen: Der Schreiner Leim sehnt sich nach Geborgenheit und einem bürgerlich geordneten Leben an der Seite seiner geliebten Peppi. Der Schneider Zwirn ist ein Genussmensch und Weiberheld, der nur etwas tut, wenn es ihm auch Spaß macht, um sich über seine miese Situation hinwegzutäuschen. Der Schuster Knieriem schließlich ist ein Pessimist, der grundsätzlich andere für sein Unglück verantwortlich macht, und der selbst den Kometen als Grund für seine eigene Antriebslosigkeit und Trunksucht anführt.

Durch einen immensen Lotteriegewinn, veranlasst durch eine Wette im Feenreich, werden die drei aus ihrem jämmerlichen Dasein katapultiert. Für Leim ist damit der Weg in ein bürgerliches Leben geebnet, und er etabliert sich schnell, angetrieben von der Liebe zur Tochter seines ehemaligen Dienstherrn. Aber Zwirn vergeudet seinen Reichtum durch einen grenzenlos aufwändigen Lebensstil und scheitert schließlich daran, dass er in seiner Lebensuntüchtigkeit die Realität um sich herum nicht wahrnimmt. Knieriem schließlich scheitert an seiner defätistischen Lebensauffassung, die es ihm nicht erlaubt, die Zukunft realistisch zu sehen und planvoll zu leben.

Als die drei ein Jahr nach ihrem gemeinsamen Lotteriegewinn bei Leim treffen, hat dieser, dem es als einzigem gelungen ist, seinen unverhofften Reichtum zu erhalten und zu mehren, sich vorgenommen, seine beiden wieder restlos heruntergekommenen Kumpane auf den rechten Weg zu bringen und ihnen zu ihrem Glück, wie er es versteht, zu verhelfen. Doch sein missionarischer Eifer ist zum Scheitern verurteilt, denn beide sehen ihr Glück nur darin, weiterhin im Jetzt ohne Gedanken an das Morgen ihr Leben zu verbringen und das Wenige, das sie erbetteln, sofort wieder zu verschwenden. Man mag zu dieser Lebensauffassung stehen wie man will, man kommt doch nicht umhin, jedem der beiden das Recht auf das eigene Glück zuzugestehen. Das die beiden letztlich für diese Halsstarrigkeit und Unverbesserlichkeit vom Feenkönig von der Erde verbannt werden, ändert daran nichts. 

Hermann Müller


Personen und ihre Darsteller

Stellaris, Feenkönig Bernd Wüster

Fortuna, Beherrscherin des Glücks,
eine mächtige Fee

Brigitta Stadler
Brillantine, Tochter von FortunaUrsula Thurmair
Amorosa, mächtige Fee,
Beschützerin der wahren Liebe
Ursula Geier
Mystifax, ein alter ZaubererKlaus Götz
Hilaris, Sohn des MystifaxTimmy Ney
Fludribus, Sohn eines MagiersFlorian Liebl
Lumpazivagabundus, ein böser GeistWalter Niedhammer
1. ZaubererUlli Krämer
2. ZaubererChristoph Zeitler
3. ZaubererKlaus Bichlmayer
Söhne der ZaubererMarkus Wüster, Said Bikandi
Leim, ein TischlergesellRichard Reger
Zwirn, ein SchneidergesellGerhard Liebl
Knieriem, ein SchustergesellManfred Zehetbauer
Pantsch, Wirt und Herbergsvater in UlmKlaus Götz
Fassel, Oberknecht in einem BrauhauseTimmy Ney
Sepherl, KellnerinCarolin Zehetbauer
Hannerl, KellnerinAnne Martin
Hausierer

Klaus Bichlmayer

Strudl, Gastwirt zum goldenen Nockerl in WienUlli Krämer
Hobelmann, Tischlermeister in WienThomas Hampel
Peppi, Tochter von HobelmannMarita Martin
Anastasia, Nichte von HobelmannHilde Zehetbauer
Ein FremderKlaus Götz
Gertraud, Haushälterin in Hobelmanns HausCarolin Zehetbauer
Reserl, Magd in Hobelmanns HausAnne Martin
Hackauf, Fleischermeister in PragUlli Krämer
MalerMarita Martin
Bedienter bei Zwirn Timmy Ney
Geselle bei ZwirnKlaus Bichlmayer
Herr von WindwachelKlaus Götz
Herr von LüftigWalter Niedhammer
Signora PalpitiFranziska Neubauer
Camilla, Tochter von Signora PalpitiAngelika Ney
Laura, Tochter von Signora PalpitiFranziska Häusler
Wirtin in einer DorfschänkeHilde Zehetbauer
GästeChristoph Zeitler, Alois Brem
KnechteMarkus Wüster, Florian Liebl
  
MusikbegleitungHermann Müller, Klavier
Margit Jarosch, Klarinette
SouffleuseLuise Linke
KostümeErni Müller, Hedwig Lahmer
BeleuchtungFlorian Betz
InspizienzAngela Bilzer
Maske und RequisiteErni Müller
BühnenbildHermann Müller
Bühnenbau und AusstattungRichard Reger, Elisabeth Machwirth
RegieassistenzAngela Bilzer
MusikauswahlHermann Müller
Regie und GesamtleitungHermann Müller

  

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 


 

 

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