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Mein Freund Harvey           
von Mary Chase

 


Zum Stück

Elwood P. Dowd lebt mit seiner Schwester Veta und deren Tochter Myrtle Mae unter einem Dach und nervt die beiden mit einem ihm scheinbar unzertrennlich verbundenen Freund Harvey, ein übermannsgroßer Hase, der allerdings nur für ihn sichtbar ist.
Veta veranstaltet eines Tages eine Einladung für Damen der gehobenen Gesellschaft. Die Einladung dient nur dem einzigen Zweck, Myrtle Mae unter die Haube zu bringen. Elwood sprengt diese Party, indem er Harvey den Gästen vorstellt, was bei diesen natürlich großes Befremden hervorruft und sie regelrecht zur Flucht aus dem Hause Dowd veranlasst.. Veta ist daraufhin wild entschlossen, ihren Bruder in ein Nervensanatorium zu stecken.
Doch dabei tun sich ungeahnte Schwierigkeiten auf. Der untersuchende Arzt Dr. Sanderson sieht in Veta die eigentlich Verrückte, als sie ihm bei Elwoods Einweisung von Harvey erzählt, und er veranlaßt ihre Einweisung ins Sanato-rium, während er ihren Bruder wieder entläßt. Als schließlich Dr. Chumley, der Chef des Nervensanatoriums durch Zufall den Irrtum bemerkt, ist Elwood längst aus dem Sanatorium verschwunden. So macht sich Dr. Chumley auf, Elwood zu suchen, und er findet ihn schließlich in einer Bar, zusammen mit Harvey.
Nachdem Dr. Chumley Stunden nach seinem Aufbruch noch nicht zurück ist, macht sich das Personal des Nervensanatoriums große Sorgen. Als Elwood auftaucht, davon berichtet, er habe Dr. Chumley und Harvey aus den Augen verloren, und mit unwiderstehlicher Eloquenz und melancholischem Charme den Verlauf des Abends in der Bar schildert, wird er sofort interniert.
Als Dr. Chumley kurze Zeit später im Sanatorium erscheint, ist sofort klar, daß Harvey einen überaus tiefen Eindruck bei ihm hinterlassen hat. Als schließlich Veta, Myrtle Mae und der Anwalt Gaffney in der Klinik auftauchen und ultimativ die Behandlung für Elwood fordern, fasst Dr. Chumley den Plan, aus Elwood mit Hilfe einer Injektion einen normalen Menschen zu machen, um dadurch Harvey an sich zu binden, denn er ist fasziniert von den Zauber-kräften des Fabelwesens.
Doch Harvey läßt es, wie Veta am Ende erkennt, nicht soweit für seinen Schützling Elwood kommen und lenkt die Ereignisse so, daß schließlich Veta durchsetzt, ihren Bruder unbehandelt wieder mitzunehmen, denn es wird ihr klar, daß Elwood dank seiner harmlosen Illusion besser durchs Leben kommt, als wenn er desillusioniert der Wirklichkeit ins Auge sehen müßte. Mehr noch: Veta und Dr. Chumley glauben schließlich selbst an den sagenhaften Harvey.
So bleibt die Frage bis zuletzt offen, ob Harvey, der für den Zuschauer nie sichtbar wird, nun wirklich nur ein Hirngespinst ist oder ob er als mächtiges Fabelwesen tatsächlich in die Abläufe eingreift.


Hermann Müller


Personen und ihre Darsteller

Elwood P. DowdKlaus Götz
Veta Louise Simmons, seine Schwester Brigitta Stadler
Myrtle Mae Simmons, ihre Tochter Angela Bilzer
Omar Gaffney, Anwalt der Familie DowdUli Krämer
Dr. William R. Chumley, Chefpsychiater Thomas Hampel
Betty Chumley, seine Frau Marita Martin
Dr. Lyman Sanderson, Psychiater Thomas Langsch
Ruth Kelly, Oberschwester Ursula Geier
Marvin Wilson, Pfleger Manfred Zehetbauer
Mrs. Ethel ChauvenetHilde Zehetbauer
E. J. Lofgreen, Taxichauffeur Bernd Wüster
  
KostümeErni Müller, Hedwig Lahmer
Maske und RequisitenErni Müller
BühnenbildHermann Müller
BühnenbauRichard Reger
BühnenausstattungElisabeth Machwirth
InspizienzGerhard Liebl
Beleuchtung und TonFlorian Peez
AssistenzTimmy Ney
SouffleuseAngelika Ney
Regie und GesamtleitungHermann Müller

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

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