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Zum Stück

Nach dem Dinner bei den begüterten Beermanns entspinnt sich unter den Gästen ein lockeres Gespräch. Man hat auch den jungen Dichter Dobler eingeladen, mit dem sich die vornehme Gesellschaft mehr herablassend als interessiert abgibt, obwohl er sich redlich bemüht, die Authentizität seines vor kurzem erschienenen autobiografischen Romans darzulegen. Da erscheint Frau Lund, eine vornehme ältere Dame, und es entspinnt sich sogleich eine immer heftiger werdende Diskussion zwischen ihr, Frau Beermann und dem Justizrat Hauser auf der einen und den Herren Beermann, Kommerzienrat Bolland und Gymnasialprofessor Wasner auf der anderen Seite über die Berechtigung und Ziele des hiesigen Sittlichkeitsvereins, dessen Vorstand Beermann ist und in dem seine beiden Mitstreiter Mitglieder sind. Nachdem sich beim Skat die Wogen wieder etwas gelegt haben, elektrisiert die drei Sittlichkeitswächter die Mitteilung Hausers, dass von der Polizei vor kurzem eine „Private“, die ein gastliches Haus für Herren aus den besseren Kreisen betrieben hat, verhaftet worden sei und man bei ihr ein Tagebuch mit den Namen ihrer Kunden gefunden habe.
Am nächsten Morgen verhört Assessor Ströbel, der zuständige Ermittler in der Sache, im Polizeipräsidium die Delinquentin Ninon de Hauteville, jene Private, deren Verhaftung und Tagebuch die Sittlichkeitswächter bei Beermanns so aufgeschreckt hat. Sie macht eine Andeutung, dass während ihrer Verhaftung sich jemand in den Kleiderschrank geflüchtet habe, weigert sich aber standhaft, dessen Identität preiszugeben. Frustriert bricht Ströbel das ergebnislose Verhör ab, da erscheint Beermann in seinem Bureau. Ströbel glaubt, er käme in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Sittlichkeitsvereins, um seiner Genugtuung über die Verhaftung Ausdruck zu verleihen, doch Beermann geht es einzig darum, das Verfahren zu verhindern, aus vaterländischen und sozialen Gründen, wie er leidenschaftlich ausführt. Denn, gesetzt den Fall, die Namen von hochgestellten Persönlichkeiten wären in dem konfiszierten Tagebuch enthalten, dann würde dies den Familien und dem öffentlichen Ansehen der Betroffenen unermesslichen Schaden zufügen. Doch Ströbel ist fest entschlossen, diesen Sumpf von Unmoral radikal auszutrocknen und jeden, dessen Name im Tagebuch steht, einzeln vor die Schranken des Gerichts vorzuladen. In seiner Verzweiflung nimmt Beermann in einem unbeobachteten Augenblick das Tagebuch, das auf dem Schreibtisch Ströbels liegt, an sich und verabschiedet sich schnell.
Da erscheint der Polizeipräsident mit Baron von Schmettau bei Ströbel und eröffnet ihm eine Neuigkeit, die der Sache eine grundlegend andere Richtung gibt ...

Hermann Müller


Personen und ihre Darsteller

Fritz Beermann, Rentier

Klaus Götz

Lina Beermann, seine Frau

Marita Martin

Effie, beider Tochter

Christina Flammensbeck

Adolf Bolland, Kommerzienrat

Richard Reger

Klara Bolland, seine Frau

Hilde Zehetbauer

Dr. Hauser, Justizrat

Uli Krämer

Frau Lund, eine alte Dame

Brigitta Stadler

Hans-Jakob Dobler, Dichter

Timmy Ney

Fräulein Koch Pinneberg, Malerin

Ruth Müller-Appel

Otto Wasner, Gymnasiallehrer

Walter Niedhammer

Freiherr von Simbach, herzoglicher Polizeipräsident

Gerhard Liebl

Oskar Ströbel, herzoglicher Polizeiassessor

Thomas Langsch

Madame Nion de Hauteville, eine Private

Ursula Geier

Freiherr Botho von Schmettau, genannt Zürnberg, herzoglicher Kammerherr und Adjutant

Thomas Hampel

Josef Reisacher, ein Schreiber

Bernd Wüster

Betty, Zimmermädchen bei Beermann

Franziska Holzapfel

Lohndiener

Florian Liebl

Schutzmann

Florian Peez

  

Bühnenbild

Hermann Müller

Ausstattung, Maske u. Requisite

Erni Müller

Bühnenbau

Elisabeth Machwirth, Richard Reger

Kostüme

Erni Müller, Hedwig Lahmer

Inspizient

Klaus Bichlmayer

Ausstattung, Maske und Requisite

Erni Müller

Regieassistenz

Angela Bilzer

Regie und Gesamtleitung

Hermann Müller

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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