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Zum Stück

Das 1976 entstandene Stück mit dem Originaltitel "House Guest" von Francis Durbridge beschreibt die Vorkommnisse in der Villa des berühmten Hollywood-Schauspielers Robert Drury und seiner jungen Frau Stella, die ebenfalls eine berühmte Hollywood-Größe ist.

Es ist noch nicht lange her, dass das Ehepaar von Hollywood in die beschauliche englische Grafschaft Surrey im Süden Englands übersiedelt ist. Es ist in erster Linie geschehen, um ihrem achtjährigen Sohn Mike eine Erziehung zu ermöglichen, wie sie es wünschen.

Als Robert Drury allein mit seinem Sohn nach Rom reist, um dort ein Filmprojekt zu besprechen, wird Mike in einem unbeaufsichtigten Augenblick entführt. Die Entführer fordern überraschen kein Lösegeld, sondern nur, dass Robert noch zwei Tage in Rom bleiben und dann nach Hause zurückkehren solle. Als er nach seiner Rückkehr seiner Frau davon berichtet, bricht in ihr eine Welt zusammen. Beide sind verzweifelt und hilflos.

Da stellt sich überraschend der Boss der Entführer, ein gewisser Major Crozier, ein und eröffnet den Drurys, dass er von ihnen nichts anderes verlange, als die nächsten 48 Stunden ihr Gast in ihrem Hause zu sein. Den Drurys bleibt nichts anderes übrig, als dem Verlangen zuzustimmen, auch wenn sie sich nicht vorstellen können, was Major Crozier damit im Schilde führt.

Doch Crozier ist nicht der einzige Besuch an diesem Abend. Kriminalinspektor Burford erscheint mit seinem Sergeanten Clayton und eröffnet den ahnungslosen Drurys, dass in ihrem Landhaus ein Mord passiert sei. Als Burford erfährt, dass Major Crozier, der die Entführung von Mike inszeniert hat, im Haus ist, bittet er Mrs. Drury, ihn zu holen.

Doch dann überstürzen sich die Ereignisse …

Den Drurys, die in erster Linie ihren Sohn unversehrt wiederhaben wollen, bleibt dabei nichts erspart. Sie durchleben das Wechselbad der Gefühle zwischen Angst, Hoffnung und Enttäuschung mehrmals. Sie versuchen verzweifelt, dem Terror, dem sie ausgesetzt sind, eine Strategie entgegen zu setzen. Sie erkennen, dass sie jede noch so kleine Chance nutzen müssen, um voran zu kommen.

Ob ihnen das gelingt und wie das Ganze ausgeht, sei hier nicht verraten, aber eines steht fest: Es bleibt bis zum Schluss atemberaubend spannend.

(Hermann Müller)

 


Der Autor

Francis Henry Durbridge, geboren am 25. November 1912 in Hull in Yorkshire, England, ist einer der bekanntesten britischen TV- und Radio-Thriller-Autoren, dessen bekanntesten Figuren wohl der fiktive Kriminalschriftsteller und Hobbydetektiv „Paul Temple“ und dessen Frau „Steve“ sowie der Agent „Tim Frazer“ sind.

Nach seinem Schulabschluss studierte Durbridge Altenglisch und Volkswirtschaft an der Universität in Birmingham, arbeitete anschließend kurz als Börsenmakler, ehe er sich Anfang der 30er Jahre ganz dem Schreiben zuwandte.

1933 verfasste er sein erstes Bühnenstück, das von der Jagd auf einen Kaufhaus-Dieb handelt („Promotion“). Den Durchbruch als Autor aber schaffte er 1938 mit der Hörspiel-Reihe „Send for Paul Temple“, die er zusammen mit John Thewes für die BBC in Szene setzte. 1940 heiratete Francis Durbridge Norah Elizabeth Lawley, mit der er zwei Söhne hatte.

Francis Durbridge war 30 Jahre bei der BBC als Hörspielautor tätig und publizierte 35 Romane, die meistens Stoff der bereits ausgestrahlten Hörspiel verwerteten und zum Teil auch in Koproduktion mit anderen Autoren entstanden. Auch wenn er als Romanautor nie den ganz großen Erfolg hatte, so eroberte er sich mit seinen Hörspielen und Drehbüchern ein millionenfaches Publikum.

Sein Schreibstil war dafür geradezu prädestiniert, denn er beherrschte wie kaum ein anderer Autor die Kunst, am Ende einer jeden Episode die Spannung so ins Unermessliche zu steigern, dass der Hörer bzw. Zuschauer beinahe genötigt war, sich auch die nächste Folge nicht entgehen zu lassen.

Genau dieses Talent verhalt ihm auch in Deutschland zu ungeahntem Erfolg. Wer unter den etwas ältern Jahrgängen erinnert sich nicht an die mehrteiligen Fernsehkrimis aus seiner Feder, die Anfang der 60er Jahre fast ganz Deutschland in ihren Bann zogen.

So erreichte „Das Halstuch“ 1962 ein traumhafte Einschaltquote von fast 90 Prozent und Francis Durbridge wurde als Autor der „Straßenfeger“ berühmt, da zu den Sendezeiten das öffentliche Leben so gut wie zum Erliegen kam.

Ebenfalls erfolgreich waren seine zehn „Paul Temple“-Hörspiele. 1991 wurde Francis Durbridges siebtes und letztes Bühnenstück „Tief in der Nacht“ in London uraufgeführt.

Nach langer Krankheit verstarb Francis Durbridge im Alter von 85 Jahren am 11. April 1998.

 


Die Personen und ihre Darsteller

Robert Drury, ein berühmter Filmschauspieler

Klaus Götz

Stella Drury, Filmschauspielerin, seine Frau

Franzi Holzapfel

Jane Mercer, Sekretärin bei Drury

Ursula Geier

Dorothy Medway, Cousine von Robert Drury

Michaela Stelzer

Vivien Norwood, eine Journalistin

Marita Martin

Major Crozier

Joseph Burghart

Inspektor Burford

Thomas Hampel

Sergeant Clayton

Timotheus Ney

Philip Henderson

Klaus Götz

  

Souffleuse

Corinna Schüller

Bühnenbild

Hermann Müller

Ausstattung, Maske und Requisite

Ruth Reber

Bühnenbau

Gustav Peez, Richard Reger,
Elisabeth Machwirth

Kostüme

Ruth Reber, Hedwig Lahmer

Kostümschneiderei

Hedwig Lahmer

Inspizient

Gustav Martin

Regie und Gesamtleitung

Hermann Müller

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

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