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Zum Stück

Ein unachtsamer Augenblick - und schon kann es passiert sein. So jedenfalls widerfährt es Paul Serfaus. Der nicht mehr ganz junge Junggeselle freut sich auf seinen Urlaub. Er will nur noch vorher einen Geschäftskunden besuchen. Auf der Fahrt dorthin rammt er mit seinem Wagen den einzigen Baum weit und breit und steht kurz darauf vor dem Heiligen Petrus. Weil im Himmel noch kein Zimmer für den armen Paul frei ist, schickt Petrus ihn wieder auf die Erde zurück. Paul landet auf dem Sofa in seinem Wohnzimmer. Fast im selben Moment tritt Andreas Marschner ein, Pauls Kompagnon und Freund, dem Paul für die nächsten 14 Tage seine Wohnung überlassen hat, denn bei Andreas kommen angeblich Handwerker ins Haus. Da Paul verreisen wollte, glaubte Andreas, er könnte in Pauls Wohnung ungestört zwei schöne Wochen mit seiner Freundin Sophie verbringen. Doch Paul denkt nach seinem jüngsten Erlebnis nicht mehr an Urlaub und will lieber daheim bleiben. Andreas' ausgeklügelter Plan droht zu scheitern. Er versucht Paul loszuwerden, doch ohne Erfolg. Dass auch noch Irene, die Ehefrau von Andreas, und Maria, Pauls Putzfrau, in die vermeintlich traute Zweisamkeit platzen, verkompliziert die Sache für den Hallodri erheblich. Aber auch der brave Paul hat große Mühe, sein Leben so zu ändern, dass der himmlische Beobachter Daniel damit zufrieden sein kann.


Der Autor

Jean Stuart wurde in Monaco geboren. Seine Eltern stammten aus Spanien bzw. Schottland. In seinem abenteuerlichen Leben kam er weit umher und übte verschiedene Berufe aus, bis er schließlich bei der Schriftstellerei landete.

Zunächst studierte er Jura, trat in die kaufmännische Verwaltung eines Chemiekonzerns ein und bereiste in dessen Auftrag ganz Europa und die USA. Dann erwachte in ihm die Leidenschaft für den Automobilrennsport. In verschiedenen internationalen Wettbewerben fuhr er für Porsche und Ferrari, bis er sich in Monterey (Kalifornien) mit seinem Wagen bei hohem Tempo überschlug.

Wie durch ein Wunder überlebte er diesen Unfall unverletzt. Als Folge aber hängte er die Rennfahrerei an den Nagel und wurde Mitarbeiter einer Bergbaugesellschaft. Für sie ging er nach Afrika und lebte mehrere Jahre in Madagaskar, Kenia und Südafrika. Sechs Monate verbrachte er in Lambarene (Gabun) bei Albert Schweitzer, dann führte ihn der Weg nach Angola. Aufständische Rebellen veranlassten ihn zur Rückkehr nach Europa. In Frankreich lernte er Georges Simenon kennen, der ihn dazu bewog, künftig seinen Lebensunterhalt als Schriftsteller zu verdienen. 1968 veröffentlichte er seinen ersten Roman, dem sieben weitere folgten. Zwei davon, L'homme qui valait des Milliards und Le Cave, wurden erfolgreich verfilmt. Außerdem schrieb er Drehbücher für mehrere französische und amerikanische Filme und übersetzte englische und amerikanische Theaterstücke. Später schrieb er dann Komödien für Boulevard-Bühnen, die vielfach inszeniert wurden. Kurz nach Vollendung unseres Stückes Im Himmel ist kein Zimmer frei (Un strapotin au ciel) starb Jean Stuart 1989 völlig überraschend. Seine Witwe gab sein letztes Stück zur Aufführung frei.

Klaus Götz


Die Personen und ihre Darsteller 

 Paul Serfaus Manfred Zehetbauer
 Andreas Marschner Thomas Hampel
 Irene Marschner, seine Frau Ursula Geier
 Sophie Lantner, seine Freundin Franziska Holzapfel
 Maria, Pauls Putzfrau Brigitta Stadler
 Der Heilige Petrus Richard Reger
 Daniel Richard Reger
  
 Souffleuse Caro Zehetbauer
 Ausstattung, Maske Ruth Reber
 Requisite, Kostüme Ruth Reber
 Bühnenbau Elisabeth Machwirth, Gustav Peez,
 Richard Reger
 Toneffekte Florian Peez,
 Alexander Pournaras-Schachtner
 Inspizient Timmy Ney
 Regieassistentin Hilde Zehetbauer
 Regie Klaus Götz

 


 

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