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 Zum Inhalt:

Man kann es Inspektor Harry Baxter wirklich nicht verdenken, dass er seine frühere Bekannte Lily Piper für eine Gschaftlhuberin (engl.: busybody) hält. Denn die Leiche, die sie bei Scotland Yard meldet, wechselt erst vom Fundort in einen anderen Raum und ist beim Eintreffen der Polizei dann gar nicht mehr da. Ja, der angeblich Tote taucht sogar quicklebendig wieder auf. Aber nicht nur die Leiche scheint Lilys Phantasie entsprungen zu sein, auch Indizien verschwinden auf rätselhafte Weise. Der Inspektor ist nicht nur physisch verschnupft. 

Doch Lily lässt sich von all dem nicht aus der Fassung bringen. Sie ist fest überzeugt, dass tatsächlich jemand umgebracht wurde. Ob Baxter will oder nicht, sie hilft ihm bei der Aufklärung des Falls. Da sie im Souterrain des Bürohauses wohnt und als Putzfrau Zugang zu allen Räumen hat, weiß sie ziemlich genau Bescheid über alles, was in diesem Haus passiert und wer ein- und ausgeht. Der Reihe nach geraten alle Beteiligten in Verdacht, weil Lily jedem eine falsche Aussage nachweist. Und dann gibt es plötzlich auch noch eine zweite Leiche.

Wer das Stück nicht kennt, kann lange raten, wer der Bösewicht ist. Alle haben irgendetwas zu verheimlichen. Aber dem Busybody Lily kann man nichts vormachen! Sie entlockt unter Lebensgefahr dem Täter ein Geständnis und so kann Baxter den Fall schließlich zu den Akten legten – oder doch noch nicht? Denn auch das Geständnis scheint sich in Luft auflösen zu können.   


Über den Autor:

Jack Popplewell wurde am 22. März 1911 in Leeds in der nordenglischen Grafschaft Yorkshire geboren und starb am 16. November 1996 in Bath in der Grafschaft Somerset.

Popplewell hatte bereits einige Novellen und Romane verfasst, bevor er als 29-Jähriger einem breiteren Publikum in Großbritannien und den USA als Texter des Schlagers „If I Should Fall in Love Again“ bekannt wurde. Ein Freund Popplewells trat mit diesem Lied bei einem Wettbewerb an und gewann den ersten Preis. Nach einer Reihe weiterer Kompositionen versuchte Popplewell sich ab 1953 als Dramatiker. Sein Erstlingswerk  „Blind Alley“, ein an den Nerven zerrendes Kriminalstück, bekam gute Kritiken und wurde bald darauf verfilmt. Dadurch ermutigt, arbeitete Popplewell weiter in diesem Genre. Als nächstes schrieb er die Kriminalkomödie „Dear Deliquent“, die in London zu einem Serienerfolg wurde und den Autor weit über die Grenzen seines Heimatlandes hinaus bekannt machte. Im Laufe der folgenden Jahre erschien eine Vielzahl weiterer 'Popplewells', die auch auf deutschen Bühnen gern und oft gespielt wurden. Den größten Erfolg aber hatte und hat nach wie vor die 1965 veröffentlichte Kriminalkomödie "Busybody". Ihre deutsche Bearbeitung unter dem Titel „Keine Leiche ohne Lily“ stammt von dem Berliner Schauspieler und Regisseur Christian Wölffer (1942 – 2015), der die Rolle der Lily Piper der unvergesslichen Grete Weiser förmlich auf den Leib schrieb. Daneben glänzten aber z. B. auch Elfriede Ott und Heidi Kabel als Lily.

 Klaus Götz


 Die Personen und ihre Darsteller

 Mrs. Lily Piper Marita Martin
 Harry Baxter, Inspektor Thomas Hampel
 Goddard, Polizist Manfred Zehetbauer
 Robert Westerby Richard Reger
 Claire Marshall Brigitta Stadler
 Victoria Reynolds Caro Zehetbauer
 Marian Selby Ursula Lemböck
 Richard Marshall Joseph Burghart
  
 Souffleuse Marlis Zehetbauer
 Ausstattung, Maske, Requisite, Kostüme Elisabeth Machwirth, Ruth Reber 
 Kostümschneiderei Hedwig Lahmer
 Bühnenbau Gustav Peez, Richard Reger
 Ton Florian Peez
 Inspizient Gustav Martin
 Regieassistentin Hilde Zehetbauer
 Regie Klaus Götz
  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

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